Gardening - xxxxxxxx


Chrysanthemen - Tipp

Chrysanthemenpflanzen im Garten werden sehr, sehr alt, und sie blühen dann im Jahr, wenn die Tage kürzer werden, wenn die Natur sich eigentlich schon für die Winterruhe rüstet. Der herbstliche unverwechselbare Duft ist der Chrysantheme geblieben. Kühler mögen es Freiland-Chrysanthemen, die mehr Triebe und Blüten als die "normalen" Chrysanthemen haben. Außerdem wachsen sie buschiger. In nicht zu harten Wintern sind Freiland-Chrysanthemen (geschützt gepflanzt, beispielsweise am Haus) winterhart.  Um bei unregelmäßig wachsenden Sorten den Wuchs zu fördern, sollten die neuen Triebe im Frühjahr regelmäßig gestutzt werden. Einfach mit Daumennagel und Zeigefinger die Hälfte jedes neuen Triebes abbrechen. Wer diese Pflegeprozedur bis Ende Juli solange wiederholt, bis die neuen Triebe acht bis 13 Zentimeter lang sind, wird ein wunderschönes Blütenmeer erleben. Das Wunderwerk der Natur symbolisiert den Sieg über die Kräfte des Winters.

Vanda - Gartenbotschafter
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Stauden im Herbst - Tipp

Viele Stauden lassen nach fünf bis sechs Jahren mit der Blüte nach, werden in der Mitte kahl. Dann sollten sie verjüngt werden. Die beste Zeit ist der Herbst, nachdem viele Pflanzen verwelkt sind. Wurzelballen werden mit Hilfe einer Grabegabel vorsichtig aus der Erde gehoben. Dann muss soviel Erde wie möglich abgebröckelt, abgestorbene Triebe und Wurzeln abgeschnitten werden.

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Stauden mit kräftigen Trieben reißt man mit den Händen in mehrere Stücke, solche mit weichen Stielen werden mit dem Messer in mehrere Stücke zerteilt, bei Polsterstauden hilft ein Spaten. Die schönsten Einzelstücke werden an anderer Stelle wieder eingepflanzt, die verkümmerten Mittelstücke kommen auf den Kompost.

Herbstastern - Gartenbotschafter
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Kübelpflanzen einräumen - Tipp

Für die Kübelpflanzen gilt: Auf keinen Fall zu früh ins Haus holen. Denn kein Winterquartier, von einem hellen, gerade frostfreien Gewächshaus oder Wintergarten einmal abgesehen, ist ideal. Deshalb sollte der Aufenthalt dort so kurz wie möglich sein. Nur solche empfindlichen Südländer/innen wie Bougainvillea, Citrusarten, Hibiskus und Bananen müssen vor dem ersten Frost hinein.

Die meisten anderen vertragen kurzfristig Temperaturen auch leicht unter Null. Dunkel überwintern in einem kühlen Keller o.ä. dürfen nur solche Pflanzen, die stark zurückgeschnitten werden, wie etwa die Datura (Brugmansia) oder Gehölze, die ihr Laub abwerfen. Alle anderen brauchen Licht - besonders viel davon benötigen Winterblüher wie Kamelien, Bambusarten, Immergrüne. Während der Winterzeit wird sehr wenig gegossen. Die Topferde soll immer schön  abtrocknen, bevor überhaupt gegossen wird, gedüngt wird in der Regel gar nicht.

 

'Augusta Luise® ' mehr Rose geht nicht
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