Werkzeuge für die Gartenarbeit - Gartenbotschafter John Langley®



So oder so - Gartenwerkzeuge erleichtert das Gärtnern


"Wenn man als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus." (Abraham Maslow)


Gartenarbeit liegt voll im Trend. Immer mehr Menschen zählen die Arbeit an Beeten und Pflanzen zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Und es sind nicht mehr nur die Älteren, denen der grüne Daumen juckt. Junge Leute entdecken Gartenarbeit als ihr neues Hobby. Die Hersteller reagieren auf den Trend: Derzeit kommt der Gartenmarkt auf ein Marktvolumen von fast 15 Milliarden Euro pro Jahr.


Wer einen Garten besitzt, hat viele Möglichkeit sich das Gärtnern zu erleichtern damit Gartenarbeit richtig Freude macht.


Der richtige Griff eines Gartenwerkzeug ist nicht nur für die Gesundheit maßgeblich mit verantwortlich. Im Gegensatz zum Garten selbst, der einem steten Wandel unterliegt, hat das gute „alte“ Gartenwerkzeug für viele Menschen etwas Beständiges.


Man tut sich schwer sich von dem einen oder anderen Arbeitsgerät zu trennen. Spaten, Harke, Sicheln, Hacke, Pflegescheren und Astsäge scheinen unverwüstlich zu sein. Die „angewöhnte“ Handhabung macht den Spaten und Co zum vertrauten Gegenstand.

Doch neues Werkzeug zeichnet sich nicht nur durch Design, sondern vor allem durch Ergonomie aus.


Wer im Garten arbeitet, will sich nicht „krumm“ machen. Ob pflanzen, graben, harken, jäten oder was auch immer: viele der gärtnerischen Pflegearbeiten stellen oftmals eine extreme Belastung für den Rücken dar.


Wer denkt da nicht an rücken- und kraftschonendes Gärtnern. Viele Hersteller von Gartengeräten setzen auf Komfort, Ergonomie, Flexibilität und Umweltfreundlichkeit. Statt starren Spaten oder Hackenstiel gibt es eine S-förmige Griffgestaltung mit mehreren Bögen und bei den kleinen Handgeräten eine gebogene Griffgeometrie.


WARUM IST ERGONOMIE SO WICHTIG FÜR DIE GARTENARBEIT?


Gartenaktivitäten beinhalten viele Risiko-faktoren, die zu Schmerzen oder Ver- letzungen durch häufig wiederkehrende Fehlbewegungen führen können. Diese Beeinträchtigungen können über die Zeit aus einer Kumulation vieler kleiner, für sich selbst harmloser Fehlbewegungen entstehen.

 

Falsche Arbeitsabläufe können beispiels- weise Muskelverhärtungen, Gefäß- oder Nervenirritationen auslösen. Bei der Entwicklung von Gartengeräten wird deshalb darauf Wert gelegt durch richtige Handhabung Fehlbewegungen und -stellungen vorzubeugen.

 

Hier gilt das Motto: Besser ein gebogener Stiel, als ein gebogener Rücken. Die „Beugung“ des Stiels ermöglicht es, dass der Rücken beim Graben, Harken, Grubbern nahezu gerade bleiben kann und dadurch weniger belastet wird.

 

DIE VORTEILE GEGENÜBER HERKÖM-MLICHEN GARTENWERKZEUGEN SIND VIELFÄLTIG:

 

* Optimale Krafthebel bei allen Bewegungsabläufen

* Individuell wählbare Griffbereiche für optimale Krafteinleitung am Griff

* Rücken- und kraftschonendes Arbeiten, unabhängig von der Körpergröße des Benutzers

* Rücken- und kraftschonendes Arbeiten, unabhängig von der Lage, das heißt Höhe und Richtung des Arbeitsfeldes

* Optimale Arbeitsleistung durch die Möglichkeit der Variation der Bewegungsabläufe

* Verringerte Verletzungsgefahr durch den dämpfend wirkenden, S-förmigen Griff bei Schlag- und Stoßbewegungen

 

Mit Fingermulden ausgestattetes Werk- zeug, muss nicht besser sein. Damit das Gartengerät wirklich „rutschfester“ ist, müssen diese Mulden wirklich auf die Handgröße abgestimmt sein. Wer mit kleineren oder größeren Händen ausgestattet ist bekommt dann schnell Probleme. Denn eine Änderung der Fingerstellung führt entweder zu Kraftverlust oder gar zu Schmerzen. Das gilt auch für den richtigen, passgenauen Handschuh. Wer hier mal schnell was preiswertes „überzieht“ verliert bei der Gartenarbeit durchschnittlich 26% an Kraft. Bei vielen Billighandschuhen färbt oft die Farbe ab, die dann im schlimmsten Fall zu Hautirritationen führt.

Ein geeigneter Gartenhandschuh sollte sich in jedem Fall wie eine zweite Haut anfühlen, schwitzige Hände vermeiden und den Griff eines Gartengerätes sicher und fest im Griff haben. Die Griffsicherheit wird durch die geraute Innenhand - auch in nasser Umgebung wesentlich gesteigert.

 

Wer sich für eine anatomische Form entscheidet, sorgt dadurch für optimalen Tragekomfort. Bei einer 40 Grad Wäsche lässt sich die neue Generation der Handschuhe sofort wieder säubern und wer empfindliche Haut hat kann mit dem Fingerschutz problemlos Unkraut zupfen oder Beeren pflücken.


WAS ist zu tun????

 

- Verkrustete Erdreste unter fließendem Wasser (größeres Gefäß mit Wasser) abspülen und Holzgriffe gut abtrocknen.


- Raue Stellen und Rostflecken sind mit Schmirgelpapier zu glätten oder vorsichtig zu entfernen.


- Die Holzteile können mit Leinöl und Metallteile mit Maschinenöl eingerieben werden.


- Scheren (Rosen-, Hecken-, Buchs-baumschere) schneiden besser, wenn man mit ihnen gelegentlich ein Stück Schleifpapier durchschneidet. Sonst die Schraube vorsichtig nachziehen, bis die beiden Teile sich ohne Spiel, aber noch leicht aneinander vorbei, bewegen lassen.


- Sägeblätter (Baumsäge) sollten sauber sein, damit sie problemlos durch das Holz gleiten. Harzrückstände auf den Säge- blättern mit Spiritus entfernen. Vorsich- tiges Einölen des Sägeblattes schützt die Metalloberfläche vor Korrosion.


- ALLE Holzstiele auf spröde Stellen kontrollieren. Diese sollten dann - wenn nötig - glatt geschliffen und anschließend mit einem Holzpflegemittel eingeölt werden.


- Bei guten Scheren können Einzelteile nachgekauft und ausgetauscht werden.


- Die Feuchtigkeit ist des Werkzeugs größter Feind, genau so, wie hartnäckige Verschmutzung. Es ist ratsam, die Gartengeräte und Gartenwerkzeuge in einem Raum, zum Beispiel einem trockenen Keller, Schuppen oder in der Garage aufzubewahren. 


Quelle: Bearbeitete Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen