NDR-MEIN NACHMITTAG


Stiefmütterchen, Veilchen & mehr mit Christine Dohnau und Gartenbotschafter John Langley®

Wo? in Halstenbek Blumenhof Pein



Blumenhof Pein


"Tschüss, bis bald mal wieder" so die Textbotschaft auf der gigantischen Torte vom Team des Blumenhof Pein. Was für eine leckere NASCHÜBER- RASCHUNG. Die NDR Kollegen vor Ort waren total überrascht über diese nette Geste und damit verbundenen DANKE- SCHÖN für das aktive Miteinander.

 

Werner Pein hat uns in den ver- gangenen Jahren auf jedem Quadrat- meter seiner Erlebnisgärtnerei -  ca. 6500 m2 Gewächshäuser für die Anzucht von Blumen und Zierpflanzen sowie 2700 m2 Verkaufsfläche unter Glas und im Freiland - an der Dockenhudener Chaussee 96 in 25469 Halstenbek argieren und produzieren lassen.

 

Zunächst jeden Dienstag und dann 16:10 Uhr am Donnerstag waren wir im winterlichem Halbjahr für den Live- Gartendreh für MeinNachmittag vor Ort in Halstenbek. Für mich ist das der letzte Auftritt zwischen der blühenden und grünen Botanik.

 

Bevor ich es noch vergesse folgendes zu erwähnen: Werner Pein übernahm diesen Betrieb 1977 in der 3. Generation. Unter dem neuen Namen Blumenhof Pein folgten mehrmalige Umbauten und Erweiterungen, die das heutige Geschäft, den gärtnerischen Betrieb und die umfangreiche Sorti- mentsvielfalt qualitativer Gartenpflan- zen, Beet- und Sommerblumen und aktueller Floristik zu dem machten - was es heute ist - eine Erlebnis-gärtnerei.

 

DANKE an den BLUMENHOF PEIN!!!!!!


Vermehrung der Stiefmütterchen


Wer eigene vermehrte Stiefmütterchen (Juni bis August) vermehrt und dann pflanzt, muss etwas Geduld haben. Sie blühen im ersten Jahr entweder gar nicht oder zumindest sehr spät. Warum? Das Nachwuchs Veilchen ist eine zweijährige Pflanze. Nach der Anzucht sollten es deshalb rechtzeitig aus- gepflanzt werden, damit sich bis zum Winterbeginn genügend Wurzeln bilden können.

 

In rauen Lagen hat es sich bewährt, die Violen vor dem Winterbeginn vorsichts-halber mit einigen Fichtenzweigen abzudecken, um diese vor der Frost-trockenis (Sonne auf dem Blattwerk, Frost im Wurzelbereich) zu schützen.


TIPP: Handhabung


Man nehme beide Hände und reibe das Saatgutes der Stiefmütterchen vorsich- tig auf der Handfläche mit etwas angefeuchtetem scharfkörnigem Sand hin und her. Warum? Diese Reibung sorgt dafür, dass der ölhaltige Film auf der Saat gründlich entfernt wird und dabei die härtere Samenschale leicht aufgeraut wird. Stiefmütterchen sind Dunkelkeimern und gehören in den Boden. Auf die Aussaatfläche könnten feuchte Jutesäcke einige Tage über die Aussaat gelegt werden.

 

So lassen sich für die Kaltkeimer, die sommerlichen Bodentemperatur ein wenig verringert wird (Verdunstungs-kälte). Es dauert nur wenige Tage, dann sieht man bereits die zarte grüne Keimung.

 

Jetzt kann der "Kühlungsschutz" entfernt werden, den Rest macht die Natur ganz im Sinne der Stiefmütter- chen selbst.


Man glaubt es kaum.....


......... die klein bleibenden vielfarbigen Stiefmütterchen sind wieder beliebt. Verständlich, wenn man bedenkt, welche Vielfalt inzwischen als Balkon- und Gartenpflanzen durch züch- terische Fleißarbeit hervorgegangen sind. Die meisten Veilchen sind inzwischen an das mitteleuropäische Klima ange- passt und damit frosthart. Veilchen sind bezüglich des Nährstoffverbrauchs sehr genügsam. Da sie im Regelfall nicht sehr groß werden, ist eine zusätzliche Düngung nicht erforderlich, zumal schon im verwendeten Substrat genügend Nährstoffe enthalten sein sollten.

Die durch Samen vermehrten Stief-mütterchen blühen im ersten Jahr entweder gar nicht oder zumindest sehr spät. Warum? Das Nachwuchs Veilchen ist eine zweijährige Pflanze. Doch das hat auch einen großen Vorteil. Alle Zweijährigen sind weit- gehend frosthart.

 

Nach der Anzucht sollten sie deshalb rechtzeitig ausgepflanzt werden, damit sich bis zum Winterbeginn genügend Wurzeln bilden können. In rauen Lagen hat es sich bewährt, die Stiefmütterchenpflänzchen vor dem Winterbeginn vorsichtshalber mit einigen Fichtenzweigen abzudecken, um diese vor der Frosttrockennis zu schützen.