Mein Nachmittag


Quellbrunnen selbst gebaut - mit Sven Tietzer und Gartenbotschafter John Langley®


Copyright / Fotos: Hilia Marija Höpker


Viel Freude


Wasserspiele im Garten sorgen für eine ganz besondere Stimmung. Das sanfte Plätschern wirkt beruhigend und das Beobachten des Wassers entspannt. Wer nicht gleich einen großen Teich bauen will, kann mit einem Quellbrunnen für wenig Geld bereits viel Freude haben.


einfach & günstig


Für den spontanen „Brunnenbau“ reicht bereits ein einfacher Maurer-kübel, (rund, schwarz aus hoch- wertigem Polyethylen- Regenerat gemisch für das Bauhandwerk, recycle bar, mit ergonomisch geformten Griffmulden und spezieller Rand- stärkung. Maße: Ø 68,0 cm - H 35,0 cm).


Quellbrunnen


Etwas Technik muss sein


Für den spontanen „Brunnenbau“ reicht bereits ein einfacher Maurerkübel, (rund, schwarz aus Polyethylen - Regeneratgemisch für das Bauhandwerk, recycle bar, mit ergonomisch geformten Griffmulden und spezieller Randstärkung. Maße: Ø 68,0 cm - H 35,0 cm).


Das Herzstück meines Quellbrunnens ist eine einfache Springbrunnen- pumpe. (funktioniert auch im Winter bereits 5 Jähre) Für 20,- € bietet der Gartenfachhandel diverse Modelle an. Eine Fontäne erhöht nicht nur den Sauerstoffgehalt des Wassers sie ist außerdem noch sehr dekorativ und bestimmt die Optik. Wer eine höhere Fontäne wünscht, benötigt dafür auch eine Leistungsstärkere Spring- brunnenpumpe.


Dann fehlt noch der dekorative durchbohrte Hauptstein. Wer selbst bohren will, sollte den Stein während des Bohrvorganges auf ein Sandbett legen, sonst platzt auf den letzten Zentmetern der Stein unsauber ab.


15 mm Durchmesser "LOCH" reichen aus, um einen Gartenschlauchdurch das Bohrloch zu schieben. Nun kann der Spaß beginnen, vom seichten Quellen bis zum Sprudeln und sogar zu einer fulminanten Fontäne, je nach Leistung der Pumpe. Bei der Suche nach Sprudelsteine oder Quellsteine wird man schnell fündig. Es gibt die verschiedensten Formen, die im Regelfall durchbohrt sind.


Steinreich muss ein Hobbygärtner nicht sein, wenn er sich ein eigenes Wasserspiel zulegen möchte. Zu guter Letzt sind ein bis zwei 25 Kilogramm-Säcke Kies (pro Sack circa 4 Euro) und größere Steine nötig, die man auf Spaziergängen selbst sammeln, im Kieswerk besorgen oder von netten Nachbarn geschenkt bekommen kann.


Wo soll es sprudeln?


Ob Sonne oder Schatten - beides schadet dem Brunnen nicht. Wichtig ist nur, dass er gut sichtbar ist, wenn das „Wasserwerk“ von der Terrasse aus oder im Garten sitzend gesehen werden soll. Das selbstgemachte Wasserspiel soll schließlich ein Hingucker sein. Ein ausgelegter Gartenschlauch hilft, den Verlauf des "Brunnenbeets" vorzuplanen. Weiche Linien wirken am natürlichsten und lassen das neue Gartenelement nachher nicht wie einen Fremdkörper erscheinen.


Aufbau, Einbau und freuen


Rein mit dem Kübel - Durch das Bohrloch (15mm) im Stein wird der Schlauch der Pumpe hindurchgeführt. Der Untergrund des gegrabenen Lochs für den Kübel muss eben sein, damit die Pumpe gut funktionieren kann. Das erreicht man durch das Einbringen von einfachen Sand. Diese Schicht wird mit einer Wasserwaage eben gestrichen.


Außerdem ist wichtig, dass der Kübel etwas höher steht als die Rasen- oder Beetkante. So kann bei Regen kein Dünger (Rasenfläche) in den Brunnen gespült werden. Nachdem die Pumpe mit Hilfe eines u-förmigen Steins (Baumarkt) im Kübel fixiert ist, den Schlauch der Pumpe durch einen großen Stein führen. Nachdem das Stromkabel aus dem Kübel herausgeführt wurde, kann er nach Belieben mit dem gesäuberten Kies und Steinen verfüllt werden.


Stein auf Stein sollte schon sein


Egal, wie groß die Steine sind - sie liegen richtig, wenn sie auch richtig in der Hand liegen. Dafür den Stein einige Male in der Hand auf- und abwerfen. Fällt er bevorzugt auf eine Seite, ist das auch die Seite, auf der er am stabilsten und sichersten auf dem Boden liegt.