Geeignete Hochbeete im Garten entdeckt vom Gartenbotschafter John Langley®

Gärtnern leichtgemacht, ein Hoch auf das Hochbeet



Warum eigentlich ein Hochbeet? - Das ist einfach erklärt: Pflanzen die etwas „näher“ an der Sonne wachsen haben es einfach gut. Und ein „eigenes“ Beet sorgt für noch mehr Power. Warum? Gemüse, Kräuter und viele Blumen können dank vieler ausreichender Nährstoffe und zusätzlicher Bodenwärme - durch die aktive Arbeit der kaum oder gar nicht sichtbaren unzähligen Bodenlebewesen - einfach besser, gesünder und schneller wachsen. Hochbeetgärtnern lässt die Ernte um circa zwei Wochen verfrühen und auf gleicher Fläche sogar fast verdoppeln. Und nicht nur das, man kann sogar bequem im Stehen oder sogar im Sitzen gärtnern.

 

Und wo stellt man das Hochbeet am besten hin? - Du kannst dort aufstellen, wo sonst gärtnern gar nicht, oder schlecht möglich wäre. Ein Platz auf der Rasenfläche oder spontan ins Beet aufgestellt oder auf einem nicht steinigen Schulhof. Diese Beete sind besonders für nassen oder zu trockenen Untergrund geeignet, bei denen beispielsweise Gemüse sonst kaum eine Chance hätte. Fast hätte ich das Wichtigste vergessen. Der Standort, auf dem das Hochbeet steht sollte möglichst sieben Stunden am Tag sonnig sein, damit diese Wärme im Beet gespeichert werden kann.

 

Und wie sieht ein Hochbeet aus? - Da sind deiner Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Mit etwas handwerklicher Hilfe wird sehr oft eine geräumige Kiste aus Nadelholz wie Lärche, Douglasie oder Fichte in "Tischhöhe" gebaut. Ein ganz einfaches Hochbeet hat eine Grundfläche von 2 x 1.20 m und kann so ganz bequem von beiden Seiten bearbeitet werden. Eine Höhe von 8O Zentimeter ist am praktischsten.

 

Hast Du Lust auf ein eigenes „Hochbeet-Projekt“? - Zuerst hebt man dort, wo das Hochbeet stehen soll, einen Spatenstich tief die Erde aus. Darunter lockert man den Boden etwas. Nun kann der Aufbau beginnen. Die zuvor zusammengeschraubten Wandflächen werden dann aufgestellt. Von innen sorgt eine angeheftete Teich- oder Noppenfolie dafür, dass die Feuchtigkeit das Holz nicht zu schnell verrotten lässt.

 

Kannst du rechnen, dann schichte bis 80 cm hoch auf. Zunächst werden 30 cm hoch grob zerkleinerter Baumschnitt oder andere holzige Pflanzenteile und gesundes, altes Laub, das nur langsam verrottet, auf den Boden des Hochbeetes gelegt. Auch alle weiteren Naturschichten sorgen für eine gute Durchlüftung und lassen die Mikroorganismen (Kleinstlebewesen im Boden) so richtig aktiv arbeiten.

 

Jetzt nimmst du Grassoden (wenn vorhanden Pferdemist) oder unreifen groben Kompost und fühlst weitere 30 cm in die „Wunder-Kiste“. Jetzt seid ihr fast fertig mit dem Aufbau des Hochbeetes. Die restlichen 20 cm bis unterhalb des Hochbeetrandes wird zum Schluss mit gut verrottetem Kompost angereichert. Ordentlich vermischt mit Gartenboden ist die Pflanzfläche sofort pflanzfertig.

 

Noch ein kleiner Tipp: Direkt am Rand lassen sich hängende Gurken, Erbsen, Erdbeeren, Kapuzinerkresse usw. Tomaten und andere hohe Pflanzen kommen an die Nordseite, in die Mitte setzt man mittelgroße Pflanzen und an die Südseite niedrige. So nimmt keine Kultur der anderen Licht und Wärme weg. Schaue dich einmal in einer Gärtnerei oder auf dem Wochenmarkt um, dort bekommst du oft preiswerte Pflanzen und kostenlose Tipps dazu.

 


Gartenbotschafter John Langley®


www.gartenbotschafter.de

Hamburg Journal des NDR befragt John Langley
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