NDR-Mein Nachmittag


Feuerkörbe - mit Christine Dohnau und Gartenbotschafter John Langley® - Garten von Ehren - in Hamburg-Marmsdorf



Copyright / Fotos: Hilia Marija Höpker

Ungewöhnlich


Ein herrlicher Herbsttag geht neigt sich dem Ende zu. Geblieben sind die unterschiedlichsten Eindrücke (nicht nur des Tages) vielmehr eines geschmack-vollen, aber auch so witzig und un- gewöhnlichen Ambiente von Garten von Ehren.


Geschmackvoll


Am besten, zeigt sich diese Vielfalt auf Fotos. Oder nicht??? Nein, besser ist es HIER vor Ort.


Fragen und Antworten


So, nun zu der ersten brennenden Frage: Offenes Feuer ja oder nein?

 

ANTWORT: Eine heikle Fragestellung, wenn da nicht der Umweltschutz mit seinen Immissions-Vorschriften und den diversen Verordnung über das Verbrennen holziger "Gartenabfälle" wäre.

 

Frage: Was gehört dann in die Feuerkörbe auf der Terrasse oder im Garten?

 

Antwort: Nur getrocknetes Holz, das auch für den Ofen oder Kamin verwendet werden darf.

 

Frage: Und warum gibt es mit brennenden Feuerkörben oder Schalen oft STRESS?

 

Antwort: Wenn da nicht "immer" die Menschen wären, die bei solchen Anlässen gleich den gesamten mobilen Hausstand heiß entsorgt - muss unweigerlich - mit verärgerten Reaktionen der Nachbarn rechnen. Jeder wird mir hier vermutlich zustimmen, dass das "verbotene" Verbrennen von Abfällen nicht nur gesundheitsgefährdend sein kann, sondern auch eine unzumutbare Belästigung vorliegt. Klar, wer möchte durch störende Rauchschwaden und penetranten Geruch eingenebelt werden? Ganz zu schweigen, dass diese verbrannte Asche auf keinem Fall ein "feuriges" Miteinander fördert.

 

Frage: Wo fange ich an, die richtigen "heißen" Argumente zu oder gegen "offenes Feuer" im Garten zu finden ?

 

 

Antwort: Wenn es Zeit wird für die ersten Gartenarbeiten, dann muss man auf die Rauchfahnen nicht lange warten. Abgeschnittene Zweige, ganze Baumstämme, Laubhaufen und andere - mehr oder weniger - brennbares wird spontan und unüberlegt verbrannt.

 

Frage: Ist das "offene Licht" überhaupt erlaubt?

 

Antwort: "Grundsätzlich" ist es zunächst einmal verboten. Es gibt bundesweit einige Gemeinden / Städte/ Kommunen, die das Verbrennen von holzigen Gartenabfällen im trockenen Zustand auf dem eigenen Grundstück noch zulassen, aber es werden von Tag zu Tag weniger.

 

Frage: Und wer regelt, was wann und wie sich in Rauch "auflösen" darf?

 

 

Antwort: Es gibt inzwischen ein "Bundesgesetz" (bin zwar auch Florist, aber kein Jurist). Dieses verbietet (mit wenigen Ausnahmen) das Verbrennen biogener Materialien außerhalb von Anlagen. Somit ist das (tolles Wort) "Verlodern" von Laub, Baum-, Strauch- und Rasenschnitt, Stroh, Schilf, etc. und anderen aus dem Hausgartenbereich und aus dem landwirtschaftlich nicht intensiv genutzten Haus- und Hofbereich eigentlich ganzjährig verboten.

 

Frage: Welche "Rauchzeichen" sind erlaubt?

 

Antwort: Meines Wissens nach ist es bis heute nicht gelungen, praktikable Grenzwerte für übermäßige Rauchimmissionen "freier" Brennstellen zu definieren. Das Problem lässt sich weder messtechnisch noch mit einfach umsetzbaren Beurteilungskriterien bewältigen.

 

FAZIT: Wer vorsätzlich oder fahrlässig pflanzliche "Reste" aus Gärten verbrennt -  kann möglicherweise (bei einer Anzeige) mit einer hohen Geldbuße rechnen. Wer immer noch

 Feuer und Flamme ist, stellt einen Feuerkorb auf, lädt die Nachbarn sein und freut sich gemeinsam über "lichte", wärmende Momente im Garten.


Gruß John