NDR-Mein Nachmittag


Duftrosen - mit Christopher Braun und Gartenbotschafter John Langley®



Blütenpracht


 

Eine Blütenpracht ist kein Geheimnis.

 

 

 

 

Rosen zählen zu den beliebtesten - und deshalb auch unbestritten zu den häufigsten geflanzten   blühenden Ziergehölzen nicht nur im Garten.

 

Wenn einige wichtige Tipps bei der Pflanzung und Pflege der "Königin der Blumen" beachtet werden, wird die Freude an Rosen unbeschreiblich groß und nachhaltig sein.

 

 

 

 

Standort - Eine wichtige Voraussetzung für dauerhaft (oder längere Zeit) gesunde Rosen ist (wie eigentlich bei allen anderen Pflanzen auch) der richtige Standort.

Er sollte nicht zu geschützt liegen und vor allem sonnig sein, absonnige (über den Tag längere schattige) Standorte können Stress für Rosen bedeuten .

 

Keine so richtigen rosige Zeiten erleben viele von ihnen unter Bäumen und Sträuchern.  Und wo kein Wind über die Blätter und durch die Pflanze weht, wird unweigerlich der Befall durch Pilzkrankheiten gefördert.

 

 

 

 

 

Boden - Kräftige, lehmige Böden sind für Rosen sehr gut geeignet.


Wer einen zu sandige Böden hat, sollte diesen mit Lehm, Komposterde, abgelagertem Rinderdung oder Rindenkompost anreichern.

 

Schwere, wasserundurchlässige  Bö- den lassen sich durch Zugabe von Sand "etwa" dränieren.

 

Die Bodenreaktion sollte - wenn möglich - schwach sauer sein (pH-Wert zwischen 6 und 7). Da ein Rosenbeet nach der Pflanzung für mehrere Jahre nicht mehr tiefgründig bearbeitet werden kann, sollte der Boden gut vorbereitet werden (die oberste Bodenschicht (ca. 40 cm ) gründlich lockern und je nach Bodenart ggf. verbessern).

 

 

 

 

 

Sorten - Die Auswahl geeigneter Sorten wirkt sich ebenfalls auf die Gesundheit der Rosen aus, es bestehen große Unterschiede hinsichtlich der Krankheitsanfälligkeit. Als krankheitsfest gelten die im Fachhandel erhältlichen Sorten mit dem Qualitätszeichen ADR (Anerkannte Deutsche Rose). Sorten mit diesem Zeichen haben die "Alldeutsche Rosenneuheitenprüfung" mit Erfolg bestanden. Diese Prüfung dauert mehrere Jahre und wird in 9 neutralen Prüfungsgärten unter verschiedenen Boden- und Klimaverhältnissen ohne Pflanzenschutzmitteleinsatz durchgeführt.

 

 

 

Pflanzung - Vor dem Pflanzen in den gut vorbereiteten Boden werden die Wurzeln der Rosen mit einer scharfen Schere um ca. 1/3 eingekürzt. Dann wird die Pflanze für mindestens 1 Stunde in ein ausreichend großes Gefäß mit Wasser gestellt. Das Pflanzloch muß so tief sein, daß die Veredelungsstelle der Rose 5 cm unter der Erdoberfläche liegt. Nach dem Einsetzen wird das Pflanzloch wieder aufgefüllt, die Erde wird festgetreten und durchdringend mit Wasser eingeschlämmt.

 

 

 

 

 

Winterschutz - Vor dem Frosteintritt sind die Veredlungen mit einer ca. 10 - 15 cm hohen Erdschicht anzuhäufeln. Optimaler Schutz kann durch zusätzliches Abdecken mit Tannen-, Fichten- oder Kiefernreisig erreicht werden.

 

Langanhaltende Fröste und starke Wintersonne können so dem Rosenholz nicht schaden.

 

Jeder Verletzung an der Rinde können von Erreger von Pilzkrankheiten genutzt werden.

 

TEXT WIRD NOCH ÜBERARBEITET