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NDR-Mein Nachmittag

Chris Braun - Insekten im Garten


Cornelis Hemmer, dem Insektenkenner von der Stiftung Mensch & Umwelt mit Städte Initative: Hamburg-summt.de


Lieblingspflanzen der Schmetterlinge, Bienen und Hummeln


Auch wenn vermutlich keine Bienen, Hummeln und Schmetterlinge durchs oder ins Bild „flattern“ und summen werden. Zurzeit ist der Raupenfraß trotzdem ein Problem im Garten. Leider wird nicht aus jeder Raupe ein schöner Schmetterling. Erstens, weil oft viel zu schnell die chemische Keule zugeschlagen hat und zweitens, weil die Natur uns nicht nur Freude macht. Der gärtnerische Fachhandel ist auch auf die diesjährige Raupeninvasion vorbereitet.


TIPP: Eine raupenfreundlichere Alternative ist das etwas aufwendige Absammeln. Die Schadenschwelle an den eigenen Pflanzen sollte zuvor überprüft werden. Wurde die Pflanze nachhaltig geschädigt? Ja! Dann wie beschrieben. Nein! Dann einfach sich freuen, dass der Garten ein wichtiges Refugium für die Natur ist.


Duftgarten im 12. Stock


Duftpflanzen nicht nur für den Balkon:


Ein unübertroffener Star (oder besser KLASSIKER) unter den Duftpflanzen mit Charisma ist die Vanilleblume (Heliotrop). Sie heißt nicht nur so, sie verströmt auch vom Frühsommer bis in den Herbst hinein ein feines, weiches Vanillearoma. Auch Duftwicken (Lathyrus odoratus) verströmen ein zartes Vanillearoma.


Diese Kletterer sind bestens für das Balkongitter geeignet.  Der Polster bildende Duftsteinrich (Lobularia) hat einen außergewöhnlich aromatischen Honigduft und entwickelt sich selbst in niedrigen Balkonkästen mit wenig Erde großartig. Ein wahres Freudenfest für die Nase sind die starken Duft-Pelargonien. Sie bezaubern nicht nur durch Blütenreichtum, sondern verströmen – oft erst nach Berührung – wunderbar feine, zarte Wohlgerüche nach Minze, Rose, Zitrone oder Gewürzen.


Wer es mediterraner liebt, für den ist Lavendel (Lavandula) genau das Richtige. Auch ein Kräuterpotpourri, mit aromatischem Thymian, würzigem Bohnenkraut (Satureja), Oregano, Rosmarin und Pfefferminze darf auf keinem Balkon fehlen. Je sonniger der Standort ist, um so stärker wird der Duft sich entwickeln. 


Bitte nicht vergessen


Auch an Raupen-Futterpflanzen denken. Nur ein reichhaltiges Nektarangebot lockt Schmetterlinge in den Garten, doch sie bleiben nur Gäste, wenn wir uns nicht gleichzeitig auch um ihre Raupen kümmern.


DESHALB BITTE NICHT VERGESSEN: Ohne Raupen keine Schmetterlinge! Im Gegensatz zu den Faltern interessieren sie sich nicht für Nektar, sondern haben es auf Blätter einheimischer Pflanzen abgesehen. Während der Schmetterling eine Vielzahl unterschiedlicher Nektarquellen aufsucht, ist seine Raupe in Bezug auf ihre Futterpflanze schon wählerischer.


So lebt die Raupe des Schwalbenschwanzes auf der Wilden Möhre oder der Petersilie, Raupen von Schachbrett und Ochsenauge ernähren sich von Gräsern, und die Larve des Mittleren Weinschwärmers hat sogar eine exotische Futterpflanze auf ihrem Speisezettel: Sie frisst auch die Blätter der Fuchsie.


Aufforderung des BUND - Heimische Wildblumen pflanzen


Kartäusernelke, Taubenskabiose, Tüpfeljohannis-kraut, Wilder Majoran und andere heimische Wildblumen locken mit ihren Farben und Düften Schmetterlinge an. (Da freut sich auch die Loki-Schmidt-Stiftung) Wie Marionetten an unsichtbaren Fäden tanzen sie von Blüte zu Blüte, saugen durch ihren ausgestülpten Rüssel Nektar und betätigen sich so ganz nebenbei als Bestäuber.

 

TIPP: Wer sich nicht nur auf seine Pflanzen ver- lassen möchte, kann Schmetterlinge zusätzlich durch Kunstnahrung anlocken. Bewährt hat sich ein "Schmetterlingscocktail" aus Honig, Zucker und einer Prise Salz - alles in Wasser gelöst.

 

TIPP: Eine besonders ergiebige natürliche Nektartankstelle ist der beliebte Sommerflieder. Er zieht unsere Falter magisch an. An manchen warmen Tagen sind seine Blütenstände dicht mit Schmetterlingen besetzt. Dann können wir Tagpfauenauge, Kleinen Fuchs oder Admiral ganz aus der Nähe erleben. Weitere Nektarspender sind Blaukissen, Kapuziner- kresse, Phlox und Zinnie.


Im Frühling liefern Blaustern, Schlüsselblume und Margerite flüssige Nahrung, im Herbst Purpur-Fetthenne oder Neubelgische Aster. Über achtzig Prozent unserer Schmetterlinge sind nachtaktiv.

 

Manche Pflanzen entfalten erst in der Dämmerung ihr volles Aroma und ziehen Nachtfalter an. Auf unsichtbaren Duftstraßen finden sie mit traumwandlerischer Sicherheit ihre Nektarquellen. Zu den Nachtfalter-Pflanzen zählen Geißblatt, Nachtkerze, Nachtlichtnelke und das Nickende Leimkraut.

 

Einfach ganz bewusst kleinere Stellen im Garten verwildern lassen. Auf Brennnesseln, Disteln und anderen "Unkräutern" fühlen sich die Raupen vom Kleinen Fuchs, Tagpfauenauge, Admiral, C-Falter, Distelfalter und Landkärtchen wie im Schlaraffen- land. Besonders wichtig für unsere Falter sind heimische Sträucher und Bäume.


Sie bieten Nahrung, Rastplatz sowie Schutz vor Regen, Wind und Kälte. So leben die Raupen des Zitronenfalters auf Kreuzdorn oder Faulbaum, die des Baumweißlings auf Apfel, Schlehe oder Weißdorn, und die Raupen des Großen Schillerfalters werden auf der Grauweide satt.

 

Gewusst? Neunzig Prozent der Blätter exotischer Pflanzen bleiben unangetastet, weil sie für Raupen ungenießbar sind.


Die Stiftung für Mensch und Umwelt


Unsere Stiftung für Mensch und Umwelt ist eine private Stiftung mit Sitz in Berlin. Sie wurde im  September 2010 und ist als gemeinnützige Organisation gegründet, anerkannt und seit dem operativ tätig, d.h. wir setzen eigene Projekte um.

 

Die Stiftung vernetzt  sich mit Initiativen, bei denen Menschen voneinander lernen, vernetzt denken und neue Perspektiven erkennen. Die Zeit des „business as usual“ muss vorbei sein.

 

Wofür wir stehen:

  • eine verantwortungsvolle Mensch-Umwelt Beziehung
  • unterschiedlichste Akteure im Bereich nachhaltige Entwicklung
  • neue Allianzen und Konstellationen der Zusammenarbeit
  • berät / begleitet Interessierte und Partner für eine offenen und lösungsorientierten Austauch im Rahmen ihrer Aktivitäten.

Darüber hinaus hilft die Stiftung für Mensch und Umwelt, Vorbehalte der Akteure untereinander zu überwinden sowie neue Denkansätze zu wagen und innovative Formen der Kommunikation zu nutzen. MEHR hier auf der Seite

 

www.stiftung-mensch-umwelt.de

www.hamburg.deutschland-summt.de

unterstützt von der

Hanns R. Neumann Stiftung


Gartenbotschafter John Langley®


www.gartenbotschafter.de

Hamburg Journal des NDR befragt John Langley
Hamburg Journal Gartenbotschafter

Fernsehen

Unerwartet stand ich ganz spontan für das Hamburg Journal vor der Kamera.

Norddeutschen Gartenschau im Areboretum Ellerhoop
Areboretum Ellerhoop

Bücher

Hier findet Ihr Bücher Empfehlungen und auch "etwas" von mir. MEHR

John schreibt: Mein Gästebuch
Gartenbotschafter & Gästebuch

Gästebuch

Wer hat Lust hier mir in

meinem virtuellen GÄSTEBUCH etwas zu schreiben?. MEHR

John mit einer Schere, mit der man abgeschnittene Rosen präsentieren kann
Verkehrte Ansicht

Fragen

Eure Erfahrungen,

Erlebnisse und vor allem

Eure Fragen sind mir

wichtig.


Loki Schmidt liest einen Flyer von John und dem NDR
"Loki " Hannelore Schmidt und John

Loki Schmidt

Es ist eine besondere Auszeichnung, ihre Stiftung als Botschafter vertreten nicht nur in der Öffentlichkeit vertreten zu können und zu dürfen.

Pflanzzeit Gartenbotschafter
Pflanzzeit Gartenbotschafter

"Engagierbar"

Visuelle Gestaltung, aktive Moderationen, Vorträge, Präsentation, verständliches Naturverständnis.

 

John mit viel Ehrenamt unterwegs - für die Loki Schmidt Stiftung
John und Ehrenamt

Ehrenamt

Impulse sind mir wichtig. Es gibt noch viel, was man(n) GUTES, SINNVOLLES und EHRENAMTLICHES tun kann und könnte.

 

Primula kommt von Primus
Primula - Primus

 Garten ABC

Gärtnern beginnt im Kopf. Nur wer probiert, schaut, fragt und sich aktiv informiert hat den schönsten Garten.