NDR-Mein Nachmittag - Wie die Zeit vergeht und immer noch TOP aktuell.

Christine Dohnau und Gartenbotschafter John Langley® rund um Böden und Dünger



Mit Christine in der Sendung


Impressionen rund um den Fernsehgarten


Bodenständig


Die Bodenart bestimmt die Bodenstruktur und damit die Eigenschaften des Wasser- und Nährstoffhaushalts der Böden. Je nachdem, ob Böden toniger oder sandiger sind, besitzen sie unterschiedlich gute Eigenschaften für die unterschiedlichsten Pflanzen. · Ton - speichert Feuchtigkeit sehr lange (Staunässe); er wärmt sich nur langsam.

· Trockene Tonböden sind steinhart und verkrustet und dann schwer zu bearbeiten.

· Lehmboden - eine gute Mischung und für z.B. viele Gartenpflanzen gut geeignet.

· Sandboden - Je weniger Humusanteile, desto nährstoffärmer und trockener ist der Boden. Dieser Boden nimmt Temperaturschwankungen stark auf. Beispielsweise durch Humuszugaben können Sandböden verbessert werden.

Was ist zu tun?

Nimm eine kleine Menge Boden und versuche, zwischen den Handflächen eine bleistiftdicke Wurst auszurollen. Oder man nimmt etwas Erde in die Hand und presse diese "Erde" kurz zusammen. Öffne dann die Hand. Was passiert? Ist die Bodenprobe formbar oder nicht? Wenn nicht, dann lässt sie sich ganz allgemein zu den Sandbodenarten zuordnen. Ist sie knettbar oder durch den Druck der Finger "wurstig", sogar ausrollbar. Dann gehört der Boden zu den sandigen Lehme oder (im weitesten Sinne) tonhaltigen Böden. Es geht noch simpler. Wenn die Handvoll Gartenboden durch die Finger rieselt, wird 0 – 5 % - Sand vorhanden sein.  Sollte es durch die Finger krümel, dann bestimmt - 5 – 40 % - Lehm das Ergebnis. Und wenn der Boden gut formbar ist können 40 – 50 % - schwerer Lehm dafür verantwortlich sein.


Viel hilft oft nicht viel.


Oft stellt man mir die Frage: "Was soll ich düngen?". Ein schwieriges Thema. Da kommen viele Überlegungen zusammen. Boden, Standort, Bepflanzung, Ertrag ............. Warum welche Entscheidung auch immer zum DÜNGEN "motiviert", oft wird unnötig viel Geld für die "Zusatznahrung" ausgegeben. Um den häufig kritisierten Düngerwahnsinn ökologisch und ökonomisch in den Griff zu bekommen, muss noch viel geschehen.

 

Das fängt bereits beim EINKAUF an. Der Düngerkauf ist (muss ich eingestehen) ja auch nicht ganz einfach. Ein Griff ins Regal, und schon hält man einen der unzähligen Mehrstoffdünger in Händen. Bevor es zum unüberlegten Kauf kommt, sollte eine Bodenprobe der zu düngenden Fläche durchgeführt werden.

 

Warum? Erst dann sagt mir der Boden - was er wirklich benötigt. Ich vergleiche das immer sehr gern mit einem "Blutbild". Dieses zeigt, ob man möglicherweise gesund oder "angestresst" ist und ähnlich bestimmt auch eine ordentliche Bodenprobe den Zustand des Bodens.

Ja, aber........ dann nehme ich doch einen Dünger, der ALLES versorgt. Fest steht, dass sogenannte Mehrstoffdünger nicht nur einen Nährstoff enthalten. Der wesentliche Nachteile dieser Dünger gegenüber den Einnährstoffdüngern ist, dass eine oft notwendig gezielte Düngung erschwert wird. Im Regelfall brauchen aber weder die Pflanze noch der Boden eine "Vollwertkost", sondern möchten ehrer á la carte ernährt werden. Bei der Mineraldüngung ist es sinnvoll, wenn 1/2 bis 1/3 der notwendigen Düngermenge vor dem Pflanzen in den Boden kommt. Für den Profi wird dieser "Einsatz" als Grunddüngung bezeichnet. Und warum heißt dieser Düngevorgang so? Nie ohne Grund düngen!

Während der Wachstumsphase werden wieder 1/2 bis 1/3 der Düngermenge in 2 - 3 Gaben gezielt im unmittelbaren Bereich der zu düngenden Pflanzen verabreicht. Genau diese "kopfüberlegte" Düngeaktion wird fachlich als Kopfdüngung, quasi über den "Kopf" der Pflanzen gedüngt, bezeichnet.

Was in Bezug auf umsichtiges Düngen für den Pflanzenliebhaber gilt, gilt erst recht für den Profigärtner. Bedarfsgerechtes Düngen ist eine einzig vernünftige Methode, Boden, Umwelt  und Pflanzen gesund zu erhalten.

m Labor zeigt sich, ob man gesund oder krank ist. Wir erklären, was der Arzt anhand des Blutbildes erkennen kann. - See more at: http://www.guter-rat.de/gesund-bleiben/gesundheit/was-der-arzt-anhand-des-blutbildes-erkennt#sthash.WbPa7oBx.dpufFest steht, dass Mehrstoffdünger nicht nur einen Nährstoff enthalten. Der wesentliche Nachteile dieser Dünger gegenüber den Einnährstoffdüngern ist, dass eine oft notwendig gezielte Düngung erschwert wird. Im Regelfall brauchen aber weder die Pflanze noch der Boden eine "Vollwertkost", sondern möchten á la carte ernährt werden.Wer Kosten sparen will und trotzdem Erfolg sehen möchte, muß sich erst einmal genauestens die Bodenuntersuchungswerte ansehen. Oft hilft bereits ein mineralischer Dünger, dessen Aufgabe es ist, gezielt den Nährstoffbedarf der Pflanzen zu ergänzen. Bei der Mineraldüngung ist es sinnvoll, wenn 1/2 bis 1/3 der notwendigen Düngermenge vor dem Pflanzen in den Boden kommt. Das ganze bezeichnet der/die Gärtner/in als Grunddüngung. Und warum heißt dieser Düngevorgang so? Nie ohne Grund düngen!